
VOM GRUPPENKONZEPT IN DIE (TEIL-)OFFENE ARBEIT
Change professionell begleiten: Die erfolgreiche Umsetzung des WeOp
Die Umsetzung des WeOp mit seinen Leitprinzipien und den acht Bildungs- und Entwicklungsfeldern stellt möglicherweise auch Ihre Einrichtungen vor einen wichtigen Entwicklungsschritt: die Umstellung der bisherigen Raumkonzepte auf Bildungs- bzw. Funktionsräume und die damit verbundene Öffnung des bisherigen Gruppenkonzepts auf teiloffene oder offene Arbeit.
Warum diese Veränderung so herausfordernd ist
Auf dem Papier klingt die Öffnung des Gruppenkonzepts nach einer organisatorischen Anpassung – in der gelebten Praxis ist sie vor allem eines: eine Veränderung der persönlichen Haltung. Jahrelang eingeübte Routinen, das vertraute Gefühl von Überblick und Kontrolle über "meine" Gruppe, die eigene Rolle als feste Bezugsperson – all das gerät ins Wanken.
Fachkräfte müssen lernen, Kindern mehr Selbststeuerung zuzutrauen, Verantwortung im Team zu teilen und sich auf Situationen einzulassen, die sie nicht mehr allein im Blick haben. Das kann Unsicherheit und auch Widerstand auslösen – nicht aus mangelndem Willen, sondern weil echte Veränderung immer beim eigenen Selbstverständnis ansetzt, bevor sie im Alltag sichtbar wird.
Genau deshalb braucht ein gelingender Change-Prozess Zeit, Begleitung und einen geschützten Rahmen, in dem diese Haltungsentwicklung stattfinden kann.
Diese Veränderungen sind also weniger eine Frage von Raumgestaltung und Ausstattung - sie sind direkt gekoppelt mit einer Veränderung der persönlichen Haltung: Ich begleite Kitas durch genau diesen Prozess: fundiert, praxisnah und mit Blick für die Menschen, die ihn tragen.
Struktur bleibt, der Rahmen öffnet sich
Ob teiloffen oder offen – beide Ansätze lösen sich vom starren Gruppenprinzip und öffnen die Räume der Einrichtung für alle Kinder. Beim teiloffenen Konzept bleiben dabei das Bezugserziehersystem und die Zugehörigkeit zur festen Stammgruppe erhalten: Hier finden die verlässlichen Ankerpunkte des Tages statt – Morgenkreis, Kinderkonferenz, gemeinsames Essen –, bevor die Kinder in die geöffneten Funktionsbereiche wechseln. Beim offenen Konzept entfällt diese feste Gruppenzugehörigkeit weitgehend; Verlässlichkeit entsteht hier über andere Strukturen, etwa feste Bezugspersonen, verbindliche Rituale oder klar definierte Kleingruppen. In beiden Fällen wählen die Kinder selbst, wohin sie gehen und welcher Aktivität sie nachgehen möchten. So verbinden diese Konzepte Sicherheit und Zugehörigkeit mit echten Entwicklungs- und Entscheidungsräumen – in unterschiedlicher Ausprägung, aber mit demselben Kern.
Die Öffnung schafft zugleich Raum für ganz neue Bildungsorte, die gezielt auf einzelne Bildungs- und Entwicklungsfelder einzahlen. So kann der Garten zu einem Raum werden, der die unterschiedlichsten Bildungsfelder gleichzeitig anspricht – von Naturerfahrung über Bewegung bis hin zu sozialem Lernen. Oder es entsteht ein Kinderrestaurant, in dem Kinder Verantwortung übernehmen, sich in Selbstorganisation üben und ganz nebenbei mathematische, sprachliche und soziale Kompetenzen erweitern. Solche neuen Bildungsräume zeigen, wie viel gestalterisches Potenzial in der Öffnung steckt – weit über die klassischen Gruppenräume hinaus.

CHANGE-PROZESS MIT PROFESSIONELLER BEGLEITUNG
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Für Träger heißt das: eine begleitete Neuausrichtung, die konzeptionell fundiert ist und in der Praxis trägt – mit klaren Schritten für die Umsetzung vor Ort.
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Für Kita-Leitungen bedeutet es Rückhalt bei der Steuerung eines komplexen Veränderungsprozesses und praxiserprobte Werkzeuge für Team und Konzeption.
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Für pädagogische Fachkräfte entsteht ein Prozess, in dem sie nicht nur informiert, sondern aktiv beteiligt werden – denn ein offenes Konzept lebt von einem Team, das den Wandel mitträgt.
Gemeinsam entwickeln wir ein Konzept, das zu Ihrer Einrichtung passt – und ich begleite Sie Schritt für Schritt bei der Umsetzung.
Erfolgsfaktoren für einen gelingenden Übergang
Damit aus der neuen Struktur echte pädagogische Qualität wird, braucht es ein gemeinsames Fundament im Team. In meiner Begleitung arbeite ich mit den Einrichtungen an vier zentralen Prinzipien:
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Zusammenarbeit und verbindliche Absprachen im Team – klare Strukturen, gemeinsam getragene Regeln und Vertrauen zwischen den Kolleginnen als Basis für einen stimmigen Tagesablauf.
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Spielen ist Lernen – Lernprozesse gestalten – ein Bild vom Kind als neugierigem Entdecker, das die Grundbedürfnisse nach sozialer Zugehörigkeit, Autonomie und Kompetenz ernst nimmt und darauf pädagogisches Handeln aufbaut.
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Selbst-Bildung und Selbst-Tätigkeit – eine vorbereitete Umgebung, die Kinder zu eigenständigem Handeln einlädt, und Fachkräfte, die diesen Prozess begleiten, rahmen und sichern.
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Professionelles Selbstverständnis – eine wertschätzende, verlässliche und gewaltfreie Beziehungsgestaltung als Grundlage für die Öffnung der Kinder gegenüber neuen Erfahrungen.
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Ich freue mich auf Ihre Anfrage. Gemeinsam klären wir, was Ihre Einrichtung jetzt braucht – und wie ich Sie gezielt unterstützen kann.
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