Mobbing-Intervention: No Blame Approach

Mobbing auflösen -

durch Empathie, Übernahme von Verantwortung und ein positives Ziel

 

 

Mobbing in der Schule/Einrichtung

 

Mobbing ist kein Problem, das dem davon betroffenen Kind oder Jugendlichen zuzuschreiben ist. Vielmehr ist Mobbing eine krisenhafte Situation der gesamten Klasse und der Schule/Einrichtung. Eine wirksame Mobbing-Intervention wird von allen Erwachsenen gleichermaßen getragen. Sie setzt an der Entscheidungs- und Leitungsebene der Institution an, damit sie ihre volle Wirksamkeit entfalten kann.

 

Eine Frage der Kultur der Institution

 

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Mobbing-Intervention ist das klare Signal Ihrer Institution:

 

"Wir akzeptieren in unserer Schule/unserer Einrichtung keine Mobbing-Aktivitäten und finden eine angemessene Möglichkeit, um zu einem fairen  Miteinander zu gelangen."

 

Mobbing erfordert ein aktives, möglichst frühzeitiges Eingreifen und klare Signale, welche Werte und Einstellungen an Ihrer Institution zählen. Wo Klarheit, Kooperation, Fairness und eine Kultur der Wertschätzung gelebt werden, findet Mobbing keinen Nährboden. 

 

Konsequente Lösungsfokussierung 

 

Der No Blame Approach  (wörtlich "Ansatz ohne Schuldzuweisung") ist eine lösungsfokussierte Intervention, um Mobbing unter Kindern und Jugendlichen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Der Fokus wird auf die zeitnahe Entlastung für den/die unter Mobbing leidende/n Schüler-/in  gelenkt  unter Einbeziehung des unmittelbaren Umfeldes der Klasse bzw. Schule/Einrichtung.

 

Auf Sanktionen verzichten

 

Auf Ursachenforschung, Schuldzuweisungen und Bestrafungen wird beim No Blame Approach verzichtet. Auch geht es nicht darum herauszufinden, was im Einzelnen zur Entstehung der Mobbing-Situation beigetragen hat.

 

Akteure mit ins Boot holen

 

Statt Bestrafung und Sanktionen geht No Blame Approach einen anderen Weg.  Die Kinder und Jugendlichen werden direkt  in den Lösungsprozess eingebunden, so dass sie sich aktiv an der Beendigung des Mobbing beteiligen und bei der Lösung des Mobbings mithelfen.

 

Einbezogen werden dabei die Hauptakteure des Mobbings, Mitläuferinnen und Mitläufer. Außerdem Kinder bzw. Jugendliche, die bisher keine aktive Rolle beim Mobbing gespielt haben, allerdings eine positive Rolle bei der Lösung der problematischen Situation spielen können. Zusammen bilden diese Kinder eine Unterstützungsgruppe.

 

Vertrauen in Empathie und die Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen

 

Der Ansatz vertraut auf die Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen, wirksame Lösungen auch im Fall von Mobbing herbeizuführen.

 

In allen Schritten der Intervention richtet sich der Blick darauf, konkrete Ideen zu entwickeln, die die Situation des von Mobbing betroffenen Schüler verbessern. Dabei immer fest im Blick: Lösungen, die dazu beitragen, das Mobbing zu stoppen und die aktiven Beiträge, die die einzelnen Akteure dazu beitragen werden.

Mobbing-Intervention an Ihrer Schule/in Ihrer Einrichtung

 

Lösungshorizonte unterstützt Sie gezielt mit einer Mobbing-Intervention nach dem No Blame Approach.

 

Der No Blame Approach ist eine klar strukturierte Methode und erfolgt innerhalb von 2-3 Wochen in diesen drei zeitlich aufeinander folgenden Schritten:

 

Schritt 1          Gespräch mit dem/der Mobbing-Betroffenen
Schritt 2          Gespräch mit der Unterstützungsgruppe
Schritt 3          Nachgespräche mit den einzelnen Mitgliedern der Unterstützungsgruppe

 

Gern beraten wir Sie ausführlich und erstellen Ihnen ein Angebot.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an - wir freuen uns auf Sie!

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© Lösungshorizonte - Systemische Lösungen für Bildungsorte, Sylvia Strauß, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Talgrabenstraße 6 A, 70499 Stuttgart, Germany - Telefon + 49 (0)711 86060 380