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TEAMS@WORK

NO BLAME APPROACH

LÖSUNGSORIENTIERTE INTERVENTION BEI MOBBING

NO BLAME APPROACH
Lösungsorientierte Intervention bei Mobbing

Konsequente Lösungsorientierung

Der No Blame Approach (wörtlich "Ansatz ohne Schuldzuweisung") ist eine lösungsfokussierte Intervention, um Mobbing unter Kindern und Jugendlichen zeitnah und nachhaltig zu beenden.  Sie basiert zum einen auf der konsequenten Lösungsfokussierung und zum anderen auf dem Vertrauen in die Ressourcen der Kinder und Jugendlichen.

 

Bei diesem Ansatz geht es nicht um Schuldzuweisung, sondern darum, Empathie zu entwickeln und zu überlegen, wie die Kinder dem Opfer aktiv helfen können. Sie werden direkt in den Lösungsprozess eingebunden, so dass sie sich aktiv an der Beendigung des Mobbings beteiligen und bei der Lösung des Mobbings mithelfen. Auf das klassische System von Beschuldigen und Bestrafen wird komplett verzichtet - stattdessen übernehmen die Kinder aktiv Verantwortung für die Lösung.

Richtungsweisend: die Werte und Einstellungen an Ihrer Institution

 

Der lösungsfokussierte Ansatz des No Blame Approach betrachtet Mobbing nicht personenabhängig, sondern als systemisches Zusammenspiel von verschiedener Faktoren und beteiligten Personen, das zum Mobbing führt: Mobbing braucht also bestimmte Bedingungen, um überhaupt entstehen zu können. Die Werte und Einstellungen an Ihrer Institution und wie sie im gemeinsamen Umgang mit Kolleg:innen, Kindern und Eltern zum Ausdruck kommen, sind richtungsweisend.

Klare Signale Ihrer Institution

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Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Mobbing-Intervention ist das klare Signal Ihrer Institution: "Wir akzeptieren in unserer Einrichtung keine Mobbing-Aktivitäten und finden eine angemessene Möglichkeit, zu einem fairen Miteinander zu gelangen."

Mobbing-Intervention in Ihrer Einrichtung

Mobbing erfordert ein aktives, möglichst frühzeitiges Eingreifen. Lösungshorizonte unterstützt Sie gezielt mit einer Mobbing-Intervention nach dem No Blame Approach und steuert den Prozess.

 

Zunächst klären wir mit Ihnen, ob es sich tatsächlich um Mobbing handelt, welche Beobachtungen Sie und oder Ihre Kolleg:innen gemacht haben. Danach planen wir mit Ihnen die Einzelheiten für die Umsetzung - Zeitplan, Räumlichkeiten, Aufgaben und flankierende Massnahmen - und starten mit dem Prozess. 

 

Dazu kommen wir vor Ort in Ihre Institution und arbeiten direkt mit Ihnen und den Kindern zusammen. Die Methode ist klar strukturiert und wird innerhalb von 2 - 3 aufeinander folgenden Wochen durchgeführt. Dies erfolgt während der regulären Unterrichts- und Betreuungszeit.​​​
 

Schritt 1

Der/ die Mobbing-Betroffene Der erste Schritt im Rahmen des Ansatzes ist das Gespräch mit dem von Mobbing Betroffenen. Ziel des Gesprächs ist es, Vertrauen in das geplante Vorgehen aufzubauen und Zuversicht zu vermitteln, dass sich die schwierige Situation beenden lässt - ohne Angst, der/ die Mobber werden bestraft und/oder die Situation könnte sich dadurch verschlimmern. Im Gespräch wird erfragt, welche Kinder in den Augen des von Mobbing betroffenen Kindes im Sinne einer Beendigung des Mobbing wirken könnten. Außerdem soll deutlich werden, welche Kinder oder Jugendlichen zur schwierigen Situation beitragen, um konsequent gegen das Mobbing vorgehen zu können. Und die Rolle der Erwachsenen? Sie zeigen Engagement und übernehmen die Aufgabe, als pädagogisch verantwortliche Person alles dafür zu tun, dass die Schikanen aufhören.

Schritt 2

Die Unterstützergruppe Die Unterstützergruppe dient als Unterstützung für den Prozess und setzt sich dafür ein, dass das Mobbing aufgelöst wird. Sie arbeitet direkt mit den Erwachsenen zusammen. Der/ die Mobbing-Betroffene ist nicht Teil der Unterstützergruppe. Die Größe umfasst sechs bis acht Kinder. Sie setzt sich jeweils zur Hälfte zusammen aus Anführer/ Anführerin und Mitläufern sowie neutralen Kindern, die bisher keine aktive Rolle beim Mobbing inne hatten. Alle sollen und können eine konstruktive Rolle bei der Lösung der Situation spielen. Als Mitglied der Unterstützergruppe erleben sie, dass es nicht darum geht, Schuldige zu identifizieren und zu bestrafen, sondern dass sie eingeladen wurden, um an der Verbesserung einer schwierigen Situation mitzuarbeiten, die einen Mitschüler oder eine Mitschülerin betrifft. Dazu entwickeln sie eigene Ideen und Vorschläge, die sie selbst aktiv umsetzen können und möchten. Jedes Mitglied der Gruppe wird ermutigt, Vorschläge zur Verbesserung der Situation zu machen.

Schritt 3

Schritt 3 Follow-Up Die Nachgespräche helfen dabei, die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Mobbing-Stopps zu sichern und schließen den Prozess ab. Die Nachgespräche werden mit allen Kindern, also dem/ der Mobbing-Betroffenen und der Unterstützergruppe,  in Einzelgesprächen durchgeführt. In der Auswertung kann festgestellt werden, ob das Mobbing wirklich gestoppt wurde oder ob und welche weiteren Schritte notwendig sind.

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Anlässe und Themen

  • Lösungsorientierte Mobbing-Intervention vor Ort in Ihrer  Einrichtung

  • Für Grundschule, Schulkindbetreuung, Ganztagesschule, Hort, Schulsozialarbeit u. ä.

Dauer & Gruppengröße 

 

  • Klar strukturierte Methode mit drei zeitlich aufeinander folgenden Schritten innerhalb von 2 - 3 Wochen
     

  • 1. Schritt:
    Gespräch mit dem/ der Mobbing-Betroffenen

  • 2. Schritt:
    Gespräch mit der  Unterstützergruppe

  • 3. Schritt:
    Einzelgespräche mit allen Beteiligten

 

Verzicht auf Schuldzuweisungen und Bestrafung

„Wir können die Vergangenheit nicht ändern. Aber wir können jetzt schauen, was wir tun können, damit es in Zukunft anders weitergeht.“

 

  • Eine aufwändige Ursachenforschung und die Aufarbeitung zurückliegender Vorfälle ist nicht notwendig
     

  • Auf Schuldzuweisungen und Sanktionsandrohungen wird verzichtet
     

  • Der Fokus liegt auf der Suche nach Lösungen zur Behebung des Problems
     

  • Sowohl die Mobbing-Akteure und die nicht direkt ins Mobbing-Geschehen involvierten Kinder werden konsequent in einen Lösungsprozess eingebunden

 

Informationen 

 

  • Gern informieren wir Sie ausführlich zu Methode, Verlauf und Einzelheiten der Intervention

    >> Kontaktformular

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